FAQs

Hier finden Sie Antworten auf häufige Fragen zu unseren Dienstleistungen und Elektrokontrollen

Sie wollen wissen, warum Ihre Lampe flackert oder was eine Geräteprüfung ist?

Sie haben Fragen? Egal, worum es sich handelt, hier finden Sie Antworten, verständlich und auf den Punkt gebracht.

Häufige Fragen zur Photovoltaikkontrolle

Zuerst werden anhand der Unterlagen des Installateurs Berechnungen vorgenommen. Danach folgen Messungen von Leistung, Spannung und Strömen, die mit den Berechnungswerten verglichen und plausibilisiert werden. Grössere Abweichungen können auf Fehler in der Anlage hinweisen. Parallel dazu werden mit einer drohnengestützten Wärmebildkamera Infrarotaufnahmen der Module erstellt und ausgewertet. Defekte Module lassen sich so zuverlässig lokalisieren.

Für eine reibungslose Kontrolle benötigen wir folgende Unterlagen: Eigentümeradresse, Ort der Installation, Stringplan, Moduldatenblätter, Datenblätter der Modulbefestigung, Wechselrichterdatenblätter sowie das Datum der Inbetriebnahme. Bei einer periodischen Kontrolle zusätzlich den bestehenden Sicherheitsnachweis, bei einer Abnahmekontrolle das Mess- und Prüfprotokoll der Schlusskontrolle.

Das hängt von der Anlagengrösse ab.

Fachleute von Elektroinstallationsunternehmen mit einer ESTI-Installationsbewilligung. Auch Firmen, die bereits an der Liegenschaft gearbeitet haben, sind dazu berechtigt.

Wichtig: Die Eingabefrist bezieht sich nicht auf den Zeitpunkt der Kontrolle, sondern auf den Eingang des Sicherheitsnachweises bei Ihrer Netzbetreiberin. Rasch handeln lohnt sich.

Viele Defekte sind mit dem blossen Auge nicht erkennbar. Durch Messungen und Wärmebildaufnahmen werden sie sichtbar – oft bevor sie grösseren Schaden anrichten. Wer Fehler früh erkennt, kann die Leistung seiner Anlage erhalten oder sogar steigern. Mehr Leistung bedeutet mehr Ertrag.

Bei der Photovoltaikkontrolle müssen Module und sichtbare Leitungen auch optisch geprüft werden. Der Drohneneinsatz ermöglicht diese Überprüfung ohne Sicherheitsrisiko –und liefert gleichzeitig qualitativ hochwertige Wärmebilder.

Seit dem 1. Januar 2023 gilt in der Schweiz die EU-Drohnenregulierung. Da die Flüge stets in unmittelbarer Nähe von Gebäuden stattfinden, ist eine Bewilligung erforderlich. Diese Kosten werden auf der Rechnung separat ausgewiesen.

Für die Kontrolle einer PV-Anlage werden spezialisierte Messgeräte benötigt. Deren Abnutzung sowie der Verschleiss der Drohnenakkus führen zu höheren Kosten als bei einer regulären Elektrokontrolle. Hinzu kommen die Kosten für die Drohnenbewilligung. Unsere Stundensätze finden Sie auf der Preisseite – transparent und ohne Überraschungen.

In der Schweiz muss jede Photovoltaikanlage unabhängig kontrolliert und beglaubigt werden. Mit der Beglaubigung wird gegenüber der Pronovo AG bestätigt, dass die Anlage vorhanden ist und die gesetzlichen Anforderungen erfüllt. Die Beglaubigung ist Voraussetzung für den Herkunftsnachweis (HKN). Ohne ihn kann produzierter Strom nicht als erneuerbare Energie ins öffentliche Netz eingespeist werden. Zudem ist sie Bedingung für den Erhalt öffentlicher Fördermittel des Bundes.

Häufige Fragen zu Netzanalysen

Eine Netzanalyse erfasst sämtliche relevanten elektrischen Messgrössen:

Kurz: Alles, was Auskunft über den Zustand und die Qualität eines Netzes gibt.

Immer dann, wenn unerklärliche Ausfälle, Störungen oder Flickern auftreten. Auch beim geplanten Aufbau einer Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge empfiehlt sich eine Lastgangsmessung in der Zuleitung: Die bestehende Stromzuleitung ist einer erhöhten Last nicht immer gewachsen. Anhand der Messung lässt sich der durchschnittliche und der maximale Stromverbrauch zuverlässig bestimmen.

Wir empfehlen eine Messdauer von mindestens sieben Tagen. So wird eine vollständige Arbeitswoche erfasst, da Verbrauchsmuster je nach Wochentag stark variieren können. Für gerichtliche Expertisen ist eine Mindestmessdauer von sieben Tagen vorgeschrieben. Eine Analyse über nur wenige Tage liefert keine aussagekräftigen Ergebnisse.

Eine Woche Aufzeichnung inklusive Auswertung kostet im Schnitt rund CHF 1’000. Je nach Umfang der Auswertung kann der Endpreis variieren. Die Einzelpreise finden Sie auf unserer Preisseite.

Häufige Fragen zur Geräteprüfung

Eine Geräteprüfung überprüft elektrische Geräte auf ihre Sicherheit und Funktionstüchtigkeit. Durch Alterung, Abnutzung und häufigen Einsatz steigt das Risiko mechanischer und elektrischer Defekte. Ein defektes Gerät kann im schlimmsten Fall einen Brand oder einen Personenschaden verursachen.

Die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA) schreibt für den gewerblichen Bereich regelmässige Prüfungen vor. Im privaten Bereich ist die Prüfung freiwillig, ausser nach einer Reparatur, bei welcher der Instandsteller gesetzlich zur Prüfung verpflichtet ist.

Ja. Gemäss der Verordnung über die Verhütung von Unfällen und Berufskrankheiten (VUV, SR 832.30) ist der Arbeitgeber verantwortlich für die Bereitstellung sicherer elektrischer Arbeitsmittel.

Nach Art. 32b VUV müssen Arbeitsmittel fachgerecht instandgehalten und die Prüfungen dokumentiert werden. Geräte, die schädigenden Einflüssen wie Hitze, Kälte oder korrosiven Stoffen ausgesetzt sind, müssen nach einem festgelegten Plan regelmässig überprüft werden.

Die Prüfintervalle richten sich nach einer Risikobeurteilung des jeweiligen Geräts und seines Einsatzbereichs:

Der Ablauf ist flexibel, am besten besprechen wir diese vorab kurz vor Ort. Gemeinsam erstellen wir die Risikoanalyse und legen anhand der Geräteanzahl einen Prüftermin fest. Für die Prüfung benötigen wir ausreichend Platz sowie einen 230V-Anschluss. Sollen Drehstromverbraucher geprüft werden, ist zusätzlich ein 400V-Anschluss (CEE16) erforderlich. Alle Geräte sollten zum Prüftermin bereitgestellt sein.

Bei einer periodischen Elektrokontrolle werden angeschlossene Geräte zwar mitgemessen — das ist jedoch keine vollständige Geräteprüfung. Da Elektrokontrollen in Wohnbauten nur alle 20 Jahre vorgeschrieben sind, können defekte Geräte sehr spät oder gar nicht erkannt werden. Eine separate Geräteprüfung schliesst diese Lücke.

Häufige Fragen zur Elektrokontrolle

Der Sicherheitsnachweis ist das offizielle Dokument, das bestätigt, dass Ihre elektrischen Installationen den Sicherheitsanforderungen entsprechen und allfällige Mängel behoben sind. Inhalt und Format sind schweizweit einheitlich und in der NIV geregelt. Pro Zählerstromkreis wird ein separater Sicherheitsnachweis ausgestellt.

Das Mess- und Prüfprotokoll dokumentiert alle Messwerte, die während der Elektrokontrolle erfasst werden. Anhand dieser Werte wird der Zustand der elektrischen Installation beurteilt. Das MPP ist Bestandteil des Sicherheitsnachweises und damit ein Pflichtdokument.

Nur Unternehmen und Fachleute mit einer gültigen Kontrollbewilligung des Eidgenössischen Starkstrominspektorats (ESTI) sind berechtigt. Sie müssen unabhängig sein – das heisst, sie dürfen nicht an der Planung, Erstellung oder Änderung der geprüften Installation beteiligt gewesen sein. Das Verzeichnis der zugelassenen Kontrollorgane ist unter esti.admin.ch einsehbar.

ESP Hotz GmbH verfügt über die Kontrollbewilligung K-03674-7

Fachleute von Elektroinstallationsunternehmen mit einer ESTI-Installationsbewilligung. Auch Firmen, die bereits an der Liegenschaft gearbeitet haben, sind dazu berechtigt.

Wichtig: Die Eingabefrist bezieht sich nicht auf den Zeitpunkt der Kontrolle, sondern auf den Eingang des Sicherheitsnachweises bei Ihrer Netzbetreiberin. Rasch handeln lohnt sich.

Die Eigentümerschaft der elektrischen Installation trägt die Kosten sowohl für die Kontrolle als auch für allfällige Mängelbehebungen. Sie ist gesetzlich für die Sicherheit ihrer Anlage verantwortlich.

Bewahren Sie das Dokument sorgfältig auf, da es im Schadenfall wichtig ist. ESP Hotz GmbH legt eine Kopie ab und übermittelt den Sicherheitsnachweis direkt an Ihren Energieversorger.

Die Kontrollperiode richtet sich nach der Nutzung der Liegenschaft:

Nehmen Sie frühzeitig Kontakt mit Ihrer Netzbetreiberin auf. Im Normalfall kann die Frist um sechs Monate verlängert werden. Ist die Installation direkt von einem Umbau oder Abbruch betroffen, ist eine Verlängerung um 
bis zu zwölf Monate möglich. ESP Hotz GmbH unterstützt Sie bei dieser Kommunikation, wenn gewünscht.

Wird eine Liegenschaft mit einer Kontrollperiode von 10 oder 20 Jahren veräussert und liegt die letzte Kontrolle mehr als fünf Jahre zurück, ist eine unabhängige Installationskontrolle Pflicht. Eine Kopie des Sicherheitsnachweises ist dem Energieversorger einzureichen.

Nach zweimaliger Mahnung durch den Energieversorger wird die Angelegenheit an das ESTI übergeben. Es folgen eine erneute Erinnerung, eine Busse sowie eine Verfügung mit Kostenfolge. Ab diesem Zeitpunkt läuft die gesamte Korrespondenz über das ESTI.

Nicht zwingend. Mit einer rechtzeitigen Information über das Sanierungsvorhaben kann die Eingabefrist in vielen Fällen angepasst werden. Nach Abschluss der Arbeiten führt der Elektroinstallateur eine Schlusskontrolle durch und dokumentiert die Ergebnisse im Sicherheitsnachweis.

Bei Anlagen mit einer Kontrollperiode unter 20 Jahren ist zusätzlich eine unabhängige Abnahmekontrolle innerhalb von sechs Monaten Pflicht.

Häufige Fragen zur Thermografie

Thermografie erkennt kritische Temperaturunterschiede in elektrischen Anlagen. Damit lassen sich Überhitzungen, fehlerhafte Kontakte und defekte Komponenten frühzeitig lokalisieren, bevor sie zu Ausfällen oder Schäden führen. Auch die Effizienz elektrischer Verbindungen lässt sich so überprüfen.

Bei einer Standardanlage dauert die Aufnahme vor Ort in der Regel ein bis zwei Stunden. Das umfasst Vorbereitung, Messung und erste Auswertung. Bei grösseren oder komplexeren Anlagen kann der Aufwand höher sein. Das klären wir vorab mit Ihnen.

Die Kosten richten sich nach dem Umfang der Untersuchung. Unsere Stundensätze finden Sie auf der Preisseite. Transparenz bei den Kosten ist für uns selbstverständlich.

Häufige Fragen zur Elektroberatung

Flackern bei LED-Leuchten ist ein häufiges Problem und hat meist eine elektrische Ursache: Oberschwingungen und Netzrückwirkungen durch elektronische Verbraucher wie Laptops, Ladegeräte oder LED-Treiber verschmutzen das Netz und erzeugen sogenannte Flicker.

Mit einer gezielten Netzanalyse lassen sich störende Frequenzen lokalisieren. Oft genügt ein kleiner Filter am Dimmer oder Schalter, um das Problem dauerhaft zu beheben.

Alles, was Wärme produziert, verbraucht tendenziell viel Strom:

Häufig liegt das Problem aber an Geräten, die unbemerkt dauerhaft laufen. Anhand einer vollständigen Aufnahme aller Verbraucher und der aktuellen Stromrechnung finden wir die Ursache.

Alles, was Wärme produziert, verbraucht tendenziell viel Strom: